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ゴミパート2(ドイツ語)

Ich saß alleine an meinem Tisch in der Ecke der Cafeteria und löffelte meine kalte Kürbissuppe.

Ehrlich… das Zeug schmeckte, als würde ich gefrorene Eisklötze essen.


Und dafür habe ich mir in dieser endlosen Schlange fast die Beine gebrochen. Heute war es bei der Essensausgabe ein einziges Chaos – genau wie bei den Butterbrötchen damals. Geschubse, Streit, fast schon Schlägereien, nur um an diese verdammte Suppe zu kommen.

Na gut… immerhin habe ich eine Schüssel erwischt. Wenn man das Glück nennen will.


Ich hatte meine Kopfhörer auf und ließ leise Musik laufen, die mich vom ständigen Lärm um mich herum ablenken sollte. Die Cafeteria war wie immer laut, Gespräche, Geschirrklappern, das typische Chaos eben.


Bis plötzlich eine Stimme alles durchbrach.


„JETZT VERPISS DICH ENDLICH, DU IDIOTISCHER SCHEISS-SPANNER!“


„…Huh?“


Sogar durch meine Kopfhörer hörte ich den Schrei. Ich nahm sie ab und schaute überrascht auf.


Mitten in der Cafeteria stand ein blondes Mädchen mit langen Haaren. Ihr Blick war eiskalt, und die Aura, die sie ausstrahlte, war so selbstbewusst, dass der ganze Raum auf sie fixiert war. Neben ihr ein lilahaariges Mädchen – vermutlich ihre Freundin.


Vor ihr stand ein Typ. Nicht irgendeiner – der Kapitän des Basketball-Teams.


„Hey, jetzt sei doch nicht so, Saya. Ich wollte mich doch nur ein bisschen mit dir amüsieren“, grinste er, als wäre das alles ein Spiel.


Ach, klar. Der Typ. Natürlich.


Saya verschränkte die Arme und fixierte ihn.

„Merkst du eigentlich nicht, wie lästig du bist?“


Er wollte etwas sagen – kam aber nicht weit.


„Nein, halt deine Fresse. Weißt du eigentlich, was für ein ungeliebter, widerlicher, unreifer Bastard du bist? Hmm? Nein?“


Sein Gesicht wurde rot vor Wut. Er packte nach ihr – großer Fehler.


Saya griff seine Hand, drückte sie mühelos zur Seite, als wäre er nichts.


„Du dreckiger Perversling.“


Im selben Moment landete ihr linker Haken in seiner Wange. Ein sauberer Treffer.

Der Basketball-Kapitän ging zu Boden, hielt sich heulend die Backe und stieß ein beleidigtes „Du Miststück!“ hervor, bevor er panisch davonrannte.


Die Cafeteria war still. Alle starrten nur auf sie.


Ein Mädchen, das so locker einen zwei Köpfe größeren Typen auf die Bretter schickt…

Das war also diese Saya aus Klasse F.


Ihre Augen wanderten durch den Raum, scharf, wütend, unnahbar.

Alle senkten sofort den Blick.


Alle – außer mir.


Verdammt… irgendwie fand ich diesen Blick schön.


Moment mal. Was denke ich da überhaupt? Am Ende sind die doch sowieso alle gleich. Immerhin hat sie sich gegen diesen Spanner gewehrt, ja. Aber mit Jungs, die wirklich was von ihr wollen, würde sie sicher genauso umgehen wie mit Dreck.


Ich griff nach meinem Tablett, stand auf und verließ die Cafeteria mit meinem üblich kalten Gesichtsausdruck – so, als hätte mich das alles nichts angehen.



---


„Noch zehn Minuten bis Mathe“, murmelte ich. „Gehe ich eben schon ins Klassenzimmer.“


Doch bevor ich die Treppe nahm, ertönte plötzlich der Lautsprecher:


„ALLE SCHÜLER DES LETZTEN OBERSCHULJAHRES – BITTE VERSAMMELN SIE SICH IN DER GROßEN MENSA!“


„Hä? Was soll das jetzt?“


Verwirrt starrte ich auf den Lautsprecher an der Wand und ging dann wie die anderen Richtung Mensa.



---


Als ich ankam, traute ich meinen Augen kaum.

So viele Schüler. Sind das wirklich alles nur Abschlussklassen? Hier sieht es eher aus, als wäre die ganze Schule versammelt.


Ätzend.


Aus dem Hintergrund trat Direktor Hatsumi auf die Bühne. Perfekter Anzug, ernste Miene – er wirkte mehr wie ein Businessman, der gleich mit dem Premierminister verhandelt, als wie ein Schulleiter.


Er richtete das Mikrofon.

„Liebe Schülerinnen und Schüler.“


Sofort war es still.


„Für das letzte Oberschuljahr beginnt ab heute ein neues Projekt.“


Ein leises Raunen breitete sich aus.


„Ihr werdet dieses Jahr in Wohngemeinschaften zusammenleben. Jeweils drei Personen – gemischt, männlich und weiblich.“


…Moment.

Was?!


Mein Kopf dröhnte. Die Mensa explodierte in Diskussionen.


„Mit Frauen… zusammenwohnen? Im Ernst jetzt?!“


Natürlich ließ Saya nicht lange auf sich warten. Sie trat nach vorne, ihre Stimme schneidend:

„Warum sollte ich mit irgendwelchen widerlichen Jungs in einem Zimmer hausen, die sich sowieso nur an meinen Körper ranschmeißen? Ich muss mich auf die Prüfungen konzentrieren! Wozu dieser ganze Schwachsinn überhaupt?“


Alle Blicke richteten sich auf sie.


Der Direktor unterbrach sie kalt:

„Wer sich weigert, wird von der Schule verwiesen.“


Stille.


„Die Details sowie die Zimmeraufteilungen erfahrt ihr morgen hier in der Mensa. Für heute seid ihr vom Unterricht entlassen.“


Und schon drehte er sich um und verschwand wieder hinter die Bühne.


Die Stimmung? Ein einziges Chaos. Diskussionen, Verwirrung, Wut.


Ich sah, wie Saya frustriert dort stand.


Und dann – plötzlich – traf ihr Blick direkt meinen.


„Scheiße.“


Ich wandte mich sofort ab. Zögernd sah ich wieder hin… und knallte direkt in diese türkisen Augen. So ernst, so scharf, als wollten sie mich bis in die Seele durchbohren.


Ich drehte den Kopf weg. Schnell.


Als ich mich ein weiteres Mal vergewissern wollte… war sie verschwunden.


„Puhh…“ Ich atmete tief durch.


Aber diese Augen…


„Hör auf, verdammt!“, schüttelte ich den Kopf und verließ mit unbewegter Miene die immer leerer werdende Mensa.


„Eine WG… wie ätzend.“ flüsterte ich, während ich die Schule verließ.






Abschaum Part 2









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