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クズ (ドイツ語)

Taki, ein Oberschüler, der die Menschen dieser Welt nur noch als Abschaum betrachtet und an die Liebe längst nicht mehr glaubt,

trifft auf Saya – eine wunderschöne, selbstbewusste Mitschülerin, die Männer nur als lüsterne Bastarde und unreife Kinder sieht.

Zwei Herzen, die alles verloren haben, was sie an die Welt binden könnte – bis sie zusammen Zeit Verbringen




Abschaum


Das ist das Einzige, was mir einfällt, wenn ich über diese Generation nachdenke.


Ob Junge oder Mädchen – beide sind widerlich. Unreif. Heuchlerisch.

Und trotzdem muss ich mich jeden Tag mit genau diesem Abschaum abgeben.


Mein Opa fragt mich immer wieder, ob ich Freunde habe.

Diese Frage habe ich bis heute noch nie mit einem Ja beantwortet.

Was mich wundert: Er hat mich nie gefragt, warum ich keine Freunde habe.


Die Antwort wäre einfach.

Durch meinen Vater fing ich an, mein eigenes Geschlecht zu hassen.

Was er damals mit meiner Mutter gemacht hat, werde ich ihm nie verzeihen.

Seine lüsternen Blicke in jener Nacht haben mir gezeigt, wie besessen Männer vom Verlangen nach Sex sind.

Und am Ende musste mich meine Mutter weggeben. Sie und mein Vater verließen das Land – und er machte mir unmissverständlich klar, dass ich ein „Versehen“ war.


Mama… die einzige Person, die mir je Liebe geschenkt hat.

An Liebe glaube ich heute nicht mehr.


Als ich meinen Blick durchs Klassenzimmer schweifen ließ, wurde mir wieder schlecht.

Das Lachen, die belanglosen Gespräche – alles nur Lärm.


„Ey, habt ihr eigentlich schon von Saya aus der F-Klasse gehört?“

„Ja, die soll wohl einen richtig geilen Körper haben.“


Zwei Jungs links von mir flüsterten kichernd.

Widerliche Bastarde.


Es war eigentlich Mittagspause. Warum ich noch hier saß, wusste ich selbst nicht.

Ich stand auf, schulterte meine Tasche und verließ das Klassenzimmer.


Auf dem Weg zur Cafeteria stolperte ich direkt in die nächste Szene, die mich anekelte.


„Mit jemandem wie dir zusammen sein wollen? Mit dir?“

„Aber… ich dachte, du meinst es ernst.“

„Niemals würde ich mit so jemandem wie dir zusammen sein. Sei nicht albern.“


Das höhnische Gelächter einer Mädchengruppe hallte durch den Flur.

Vor ihnen stand ein Junge, den sie wie Müll behandelt hatten.


Wut kochte in mir hoch.

Wie kann man sich so gegenüber jemandem verhalten, der offensichtlich in dich verliebt ist? Du Bitch.

Nach ihren Worten zu urteilen, hattest du ihn nur ausgenutzt, oder? Typisch Mädchen.


Ich wandte mich ab, bevor ich noch lauter wurde.

Das würde mich nur noch wütender machen.


Mädchen… Ich hasse sie.

Sie nehmen dich nur, wenn du gut aussiehst.

Und wenn nicht – bist du nichts wert.

Innere Werte? Vergiss es. Am Ende bist du nur ein Werkzeug.


Ich atmete tief durch und ging weiter, fast schon vergessen, dass ich eigentlich zur Cafeteria wollte.

Zum Glück steckten meine Pods in meiner linken Tasche. Musik rein, Welt aus.

Zumindest die Stimmen der Unreifen verschwanden so aus meinem Kopf.


Die Cafeteria war wie immer: überfüllt.

Die Leute drängten sich, kämpften sogar um Butterbrötchen.

Ich konnte sie verstehen – diese Dinger sind wirklich der Himmel.

Aber ehrlich gesagt… ich habe bisher nur einmal eins bekommen.

Diese Schlägerei um ein Stück Brot brauche ich nicht.





-----------------------Part 1 von Abschaum------------------------


























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