Traurigkeit in der Stadt
Traurigkeit liegt über der Stadt. Sie gießt, dann verschwindet sie, dann verschwindet sie wieder und dann fällt sie erneut.
Du sagtest:
„Wie heißt du?“
Ich antwortete mit meinem richtigen Namen.
Die Stadt ist im Winter einsam. Sie ist einsam, weil ein bestimmter Mann unauffindbar ist. Alle fragen: „Was ist denn so toll an einem Fremden? Ist es Sex?“
Freundlichkeit ist überraschend wichtig. Liebe und Freundlichkeit können manchmal lebensrettend sein.
Eines Tages, als ich die Straße entlangging, begegnete ich ihr. Frau S. trug einen Kapuzenpulli und hatte die Hände in den Taschen.
Sie hatte schon immer gern gesungen und sang das ganze Jahr über … und sie war eine wunderschöne Frau mit einem wunderschönen Profil.
Er war egoistisch und unfreundlich, aber manchmal sagte er freundliche Worte zu mir …
„Wo gehst du hin?“
„Nun ja …“
Nachts war die Stadt laut …
„Möchtest du mit mir etwas trinken gehen?“
„Klar, aber … keine Schlafenszeit.“
„Ja.“
Und damit betraten wir eine Bar namens Bar Bottom.
„Ich habe einen Traum.“
„Ja …“
„Eines Tages werde ich ein großer Dichter sein und dann eine wunderschöne Frau haben …“
„Ja …“
„Natürlich ist es nur ein Traum, also nicht sofort.“
„Ist dir nichts an mir?“
„Du bist mir wichtig, S. Jeder in dieser Stadt mag dich.“
„Ja …“, sagte S und lachte. Ich hustete kurz.
In der Bar lief im Hintergrund Musik von einer Sängerin namens N.
„Ich gehe jetzt nach Hause. Danke, dass du hier warst.“
„Ähm … bis später.“
„Okay. Lass uns noch etwas trinken.“
Und damit machte sich Yoshito auf den Heimweg.
„Das macht 4.000 Yen“, sagte der Barkeeper.
Eine Winterstadt. Es muss schneien. Es schneit und verschwindet, verschwindet und schneit.
Akazienblüten … Plötzlich musste ich daran denken. Jetzt, wo ich darüber nachdenke, mochte Herr S. rote Blumen. Ob er sich wohl freuen würde, wenn ich ihm das nächste Mal welche schenke?
Ich würde später Dichter werden, aber meine lange Freundschaft mit Herrn S. wurde legendär, und man las mir ab und zu ein paar meiner Gedichte vor …




